Die Neurografik wurde 2014 von Prof. Dr. Pavel Piskarev entwickelt. Er selbst beschreibt dieses zeichnerische Vorgehen als "kreative Methode zur Transformation der Welt". Man muss nicht gleich nach der Welt greifen, es ist jedoch eine Methode, mit der persönliche Einschränkungen harmonisiert und neue, erwünschte Realitäten simulierend vorweggenommen werden können. Es basiert auf der optisch vergleichbaren Struktur der neuronalen Synapsenverbindungen im Gehirn. Deshalb sind die organisch geschwungenen, fließenden Linien sowie die abgerundeten Übergänge charakteristisch für alle Formen der Neurografik.
Ausgehend von einem persönlichen Thema erfolgt die Wahl eines passenden zeichnerischen Modells. Die neurografische Zeichnung ist abstrakt, arbeitet mit Linien unterschiedlicher Stärke und meist geometrischen Grundformen. Die Zeichnung folgt festgelegten Regeln eines stufenweisen Aufbaus. Dieses Vorgehen wird in der Neurografik als Algorithmus bezeichnet. Das schrittweise Vorgehen unter begleitender Anleitung ist eine hervorragende Unterstützung für alle, die sich für zeichnerisch unbedarft halten. Deshalb eignet sich die Methode wirklich für alle und jeden. Da es nur um eine rein persönliche zeichnerische Darstellung geht, verbietet sich jegliche ästhetische Kritik von selbst. Zentral ist dagegen die Anregung der eigenen Selbstbeobachtung bezüglich emotionaler und körperlicher Empfindungen während und nach dem zeichnerischen Prozess.
Allgemein erzeugt die neurografische Zeichenmethode eine meditative, reflexive Grundhaltung. Je nach gewähltem Zeichenmodell können belastende Einschränkungen oder wünschenswerte Aspekte fokussiert und zeichnerisch verarbeitet werden.
Damit ist es ein hervorragendes MIttel um Erkenntnisse und Ziele, z.B. aus dem Human Design Reading, visuell zu festigen.
Eine Neurografische Zeichensession kann auch unabhängig von einem Reading gebucht werden - auch für eine Kleingruppe bis zu 4 Personen.
Dauer ca. 2,5 h.
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